Österreichischer Kinderschutzbund - Verein für gewaltlose Erziehung

Kinder sind unschlagbar

... denn er weiß, was er tut!

Unerträglichkeit hat einen neuen Namen: Uwe Scheuch. In seiner Eigendefinition als politischer Vertreter, wagt dieser Herr sich offen gegen die österreichische Gesetzeslage zu stellen: Der Gewaltverbotsparagraph 146a ABGb lässt keinen Ermessensspielraum, nicht einmal für jene, deren Bewusstsein in der eigenartigen gesellschaftspolitischen Hemisphäre von "Haider Kärnten" konditioniert wurde. Jegliche Form psychischer und physischer Gewalt gegenüber Kindern ist unzulässig - das ist die Botschaft des Gesetzes.

Welche unsägliche Geisteshaltung spiegelt sich in einem Menschen wider, der - quasi als Privatbotschaft - in einer öffentlichen Radiosendung Lehrer/-innen zugestehen würde, sich wenn sie es als notwendig erachten, mittels einer kleinen 'Tetschn' Respekt zu verschaffen.

Herrn Scheuch sein Herz war wohl wieder einmal voll und bekanntermaßen geht einem da der Mund auch schon manchmal über. Doch heraus kommt immer nur das, was in einem drinnen ist. Da nützt es auch nichts, wenn Herr Scheuch, offensichtlich kurz von seiner Politumgebung gebrieft oder wieder im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte einen Tag nach seinem Ausrutscher zurückzurudern versucht.

Seine Erklärungsansätze wirken peinlich und hilflos. Für seine Aussagen gibt es nur eine Kompensationsmöglichkeit und zwar den sofortigen Rückzug aus allen politischen Funktionen. Österreich kann sich - nach unserer Meinung - derlei verbalisierte Unfassbarkeiten einfach nicht leisten, es sei denn, man findet sich damit ab, dass Anstand keine Kategorie ist, die für die Ausübung einer politische Funktion notwendig erscheint, dann allerdings braucht sich niemand mehr über den Zustand wundern, in dem sich die politische Landschaft befindet.

Kinder haben sich einen Herrn Scheuch einfach nicht verdient, das meinen wir, vom Österreichischen Kinderschutzbund Christian Vielhaber.

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